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Kapitel 1: Auf der Gold Road Bearbeiten

König Robert Baratheon ruft zum großen Turnier nach King’s Landing, der Hauptstadt des Reichs. Die Häuser des gesamten Königreichs sind dazu eingeladen. Auch das Haus Darkstone, eines der vermögendsten und einflussreichsten Häuser in den Westlanden, will dort vertreten sein. Lord Oswald Darkstone sendet die folgenden Vertreter seines Hauses zum Turnier des Königs: Gyles Osmund Darkstone, den zweitgeborenen Sohn des Hauses; Ser Ruthger Darkstone, den “Nordmann” und Drittgeborenen; Harrion Dustin, ein Mündel aus dem Norden; Ser Gurney Fentick, einen altgedienten, kampferfahrenen und treuen Ritter des Hauses; Vater Eusebius, den Septon der Darkstones. Sie werden von zwei hauseigenen Soldaten – Walter und Bryan – sowie einem Knappen begleitet.

Einen Tag, nachdem Lord Oswald diese Nachricht verkündet hat, bricht die Gruppe auf.
Goldroad

Goldroad

Sie reiten über das Land der Darkstones zur See, wo sie sich im hauseigenen Hafen auf eines ihrer Schiffe begeben, um über das Meer ins südlich gelegene Lannisport, der größten Stadt der Westlande, zu gelangen. Von hier aus wollen sie den Kontinent nach Osten hin auf der Goldroad queren, um in wenigen Wochen in King’s Landing anzukommen. Die ersten Tage der Reise verlaufen ruhig. Eines Tages jedoch sehen die Gefährten ein Rudel Wölfe, welches sich offensichtlich an am Straßenrand liegenden Körpern labt. Sobald sich die Gruppe nähert, werden sie von einigen der wohl noch hungrigen Wölfe angegriffen.
Wolfattacke
Doch unter der kundigen Führung von Ser Gurney und Ser Ruthger sind die Wölfe bald für immer ruhig gestellt oder in die Flucht geschlagen. Das Mahl der Wölfe bestand aus menschlichen Leichen, welche anscheinend schon einige Tage hier gelegen hatten. Doch waren es nicht die Wölfe selbst, die hier ursprünglich gewütet hatten, denn die Leichen sehen aus, als hätte es einen Kampf unter Menschen gegeben. Einer der Körper, deren Überreste hier liegen, scheint einem bedeutenderen Krieger gehört zu haben. Neben ihm findet man ein großes Schwert mit einem Knauf in Hirschform. Das scheint auf die Baratheons hinzuweisen. Ser Gurney nimmt das Schwert für sein Haus in Verwahrung. Nach einem kurzen Bestattungsritual macht sich die Gruppe wieder auf die Reise.

Als die Gefährten am Abend im nächsten Wirtshause ankommen, erwartet sie ein unfreundlicher Empfang. Sie werden vom Personal wie auch den Gästen misstrauisch bis ängstlich gemustert und die Wirtin macht ihnen unmissverständlich klar, das Schlächter wie die Darkstones hier gar nicht gerne gesehen sind – und wenn sie wirklich über Nacht bleiben wollen, so darf es zu keinerlei Händel kommen. Allmählich wird der Gruppe klar, dass man sie beschuldigt, sie hätten auf dem Lande des Hauses Dannett eine ganze Anzahl von Bauern brutal dahin gemetzelt. Selbstverständlich ist dies ein bloßes Gerücht, aber offensichtlich hat hier jemand gute Überzeugungsarbeit geleistet – niemand anderer nämlich als Ser Adham Dannett, der Erbe des Hauses, der überall einen blutigen Schild mit dem Darkstone-Wappen herumgezeigt und dabei erklärt hat, wie die Darkstones mit seinen Bauern verfahren seien. Das Beteuern der Unschuld seitens der Gefährten scheint hier nicht viel zu nutzen. Sie wissen, dass es um die Dannetts – einem anderen Haus in den Westlanden – gelinde gesagt finanziell nicht gut bestellt ist, und dass das Haus Darkstone – wie in so manch anderem Fall – hier unterstützend eingegriffen hat. Doch die Schulden sind längst nicht getilgt. Während des Abendmahls kann Vater Eusebius noch von einem Gast in Erfahrung bringen, dass ein Ritter mit einem Fuchswappen in der Nähe Söldner rekrutiert hat, die er wohl für die eine oder andere finstere Aufgabe benötigte. Gyles weiß, dass das Haus Archay ein Wappen mit einem Fuchs hat, doch ob es sich hier tatsächlich um ein Mitglied dieses Hauses handelt, ist freilich nicht gewiss.

Als sich die Delegation des Hauses Darkstone am nächsten Tag wieder auf den Weg nach King’s Landing macht, wird ihnen klar, dass sich die Gerüchte um sie schon weiter verbreitet haben. Die Goldroad – eine der wichtigsten Routen im Königreich – ist sehr belebt, und offensichtlich haben viele bereits von den Untaten der Darkstones gehört und beäugen Sie argwöhnisch oder weichen ängstlich zurück. Inzwischen haben die Gefährten die Westlande verlassen und reiten die Goldroad dort entlang, wo sich die Flusslande und die Weite treffen. Da kommen ihn drei Ritter unter dem Banner des Königs entgegen. Sie halten an und die Ritter geben sich als Botschafter des Königs aus. Es handelt sich um recht junge Männer – nicht älter als Gyles, Ruthger oder Harrion –, welche sogleich die Anschuldigungen wiederholen, welche die Darkstones nunmehr schon mehr als nur gewohnt sind. Harrion versucht mit Gyles’ Unterstützung die jungen Männer davon zu überzeugen, dass die Darkstones sich nichts zu schulden haben kommen lassen, da sie in keiner Weise davon profitieren würden, wenn sie Bauern eines bekannten Hauses abschlachten würden. Doch er stößt auf taube Ohren. Die jungen Ritter sind viel mehr daran interessiert, ihrem Hohn und Spott Ausdruck zu geben. Aber die Gefährten lassen sich durch diese jugendlichen Tollereien nicht reizen und reiten weiter Richtung King’s Landing.
Greatstag
Später als erwartet treffen die Gesandten des Hauses Darkstone beim nächsten Wirtshause ein: Der Große Hirsch ist ein ansehnliches Gasthaus, nicht zu vergleichen mit den Stätten, mit denen die Gefährten bislang vorlieb nehmen mussten. Man merkt, dass die Hauptstadt naht. Wie nicht anders erwartet, eilte ihr Ruf den Darkstones auch schon bis hierhin voraus – Adham Dannett hat immerhin einen Tag Vorsprung auf dem Weg nach King’s Landing. Um hier überhaupt eine Ruhestätte zu finden, muss Gyles einen Wucherpreis zahlen. Nur dadurch zeigt sich die Wirtin geneigt, den Gefährten Abendessen zu bereiten und Zimmer zur Verfügung zu stellen – welche kurz zuvor noch “alle belegt” waren. Die große Gaststube ist gut gefüllt. Dutzende von Gästen essen, trinken, lärmen. Einige erkennen die Darkstones, einige davon betrachten sie argwöhnisch – die Gefährten haben nichts anders erwartet. Um die Gäste wohlzustimmen, gibt Gyles eine Runde für alle Anwesenden aus und mahnt sie, nicht allen unbegründeten Anschuldigungen Glauben zu schenken. Einige gehen darauf ein, und heben die Gläser auf die Darkstones; viele andere jedoch freuen sich nur still über die großzügige Spende oder schieben gar den freien Trunk zur Seite, ohne ihn angerührt zu haben. Ein gut gekleideter Mann kommt auf die Darkstones zu und stellt sich als der Stoffhändler Bartholomew Rimley vor. Er scheint keinerlei Vorurteile gegenüber den Darkstones zu hegen und erzählt, dass er Geschäfte in ganz Westeros, ja sogar am östlichen Kontinent betreibt. Ein anderer Stoffhändler namens “Ruben Piper” sei im Übrigen mit Ser Dannett nach King’s Landing unterwegs. Auch er werde sich dorthin begeben, und die Darkstones mögen doch dort auf den großen Markt kommen und ihn an seinem Stand besuchen.

Etwas später fällt Harrion ein Mann auf, der damit prahlt, vor kurzem durch Söldnerdienste zu einem kleinen Vermögen gelangt zu sein. Offensichtlich hat eine beträchtliche Menge an Alkohol seine Zunge schon einigermaßen gelockert. Harrion bestellt ihm ein Bier und setzt sich zu ihm. Durch noch mehr Alkohol gesprächig gemacht, lässt er wissen, dass er mit dem Fuchsritter gemeinsam Bauern am Lande der Dannetts getötet hat. Ihre Kumpanen hätten sie danach zur Strecke gebracht. Und der eigentliche Auftraggeber sei Lord Alfric Dannett gewesen. Auch wenn keinesfalls gewiss ist, was an den Geschichten des Säufers der Wahrheit entspricht, wollen sich die Darkstones die Chance nicht entgehen lassen, einen Zeugen für ihre Unschuld mit nach King’s Landing nehmen zu können. Und so nimmt ihn Gyles umgehend in seine Dienste auf – wenn auch nach kurzem Zögern, zumal der Söldner namens Ham Flowers einen Golddrachen als Bezahlung im voraus verlangt – und auch erhält. Von nun an wird Flowers unter die Obhut von Ser Gurney gestellt, der auch darauf achtet, dass jener in der Nacht nicht das Weite sucht. Doch Flowers ist viel zu betrunken und ohnehin nicht zu mehr fähig, als seinen Rausch auszuschlafen. Sonst verläuft die Nacht ruhig.

Mit der Morgendämmerung erheben sich die Gefährten und es dämmert auch Ham Flowers, was am letzten Abend passiert ist. Harrion macht im klar, dass er nun im Dienste der Darkstones steht und Ser Gurney zu gehorchen hat. Flowers ist gar nicht wohl dabei, doch macht im sein Kater so zu schaffen, dass er noch nicht imstande ist, die Tragweite der gestrigen Geschehnisse in ihrer Gänze zu erfassen. Nach einem kurzen Frühstück begibt sich unsere Gruppe – jetzt zehnköpfig – wieder auf die Reise. Neben den nunmehr neun Mitgliedern des Hauses Darkstone hat nämlich auch ein Händler namens “Rog Thanders” für Waren allerlei Art – manche würden diese als “Lumpen und Ramsch” bezeichnen – gebeten, mitreisen zu dürfen, um im Schutze der Gruppe gegen Abend sicher die Hauptstadt erreichen zu können – und Gyles hat diesem Ansinnen zugestimmt.

Nach einigen Stunden gemächlichen Ritts, der Flowers ob seines Zustands einiges abverlangt, gelangen die Gefährten an eine Biegung in der Straße. Dahinter befindet sich beidseits der Straße mit Blicken kaum zu durchdringendes Dickicht. Ehe sie sich versehen, laufen zwei schlecht gerüstete Männer mit gezogenen Waffen auf sie zu und schreien “Für Dannett, für die 15!”. Aus dem Dickicht fliegen Pfeile. Dann passiert Folgendes: Ser Gurney reitet mit gezogenem Morgenstern auf einen der Männer zu. Ser Rutgher reiter zu dem Dickicht aus dem die Pfeile kamen. Harrion reitet ihm nach. Der zweite Angreifer stürmt auf den Knappen zu. Ham Flowers ist inzwischen – wie schon einige male zuvor – auf seinem Pferd nach vorne zusammengesunken. Walter sieht nach ihm. Ser Gurney ist mittlerweile bei dem einen Angreifer angelangt und zerschmettert diesem mit einem einzigen gewaltigen Schlag den Schädel. Der andere Angreifer hält nach einem kurzen Schlagabtausch mit dem Knappen inne und bittet um Gnade. Ruthger und Harrion sind inzwischen im Dickicht verschwunden, können dort jedoch niemanden und nichts entdecken. Walter tut kund, dass Flowers durch einen Pfeil getötet wurde. Und Vater Eusebius muss zur Bestürzung aller feststellen, dass auch der Scout Bryan von einem Pfeil in der Kehle getroffen wurde und seine Heilkünste hier nichts mehr ausrichten können. Wieder wird ein kurzes Bestattungsritual abgehalten, um sich sodann schleunigst nach King’s Landing aufzumachen, das man ja noch vor dem Abend erreichen möchte. Der überlebende Angreifer wird auf das Pferd von Flowers gesetzt und dort gefesselt.

Kapitel 2: Willkommen in Kings Landing Bearbeiten

KingsLanding
Tatsächlich sieht man in nicht allzu weiter Ferne King’s Landing, als die Abenddämmerung hereinbricht. Eine halbe Stunde vor Ankunft befiehlt Gyles dem Händler Thanders, nun seinen Weg alleine fortzusetzen – man wolle ja nicht in “solcher Gesellschaft” in die Hauptstadt einreiten. Der Händler tut, wie im geheißen. Kurz darauf folgen die Gefährten. Am Goldenen Tor werden sie – wie es zu erwarten war – von der Stadtwache in ihren goldenen Röcken empfangen. Unter der Aufsicht von Captain Simeon wird ihr gesamtes Gepäck durchsucht, “um allfällige Schmuggelware zu beschlagnahmen”. Dabei muss Ser Gurney das Schwert mit dem Hirschknauf und Vater Eusebius ein kleines Fläschchen den Wachen überlassen. Gyles gibt dem Captain gerne über alles bereitwillig Auskunft, zahlt auch eine Steuerabgabe ob des großen Geldbetrags, den die Darkstones mit sich führen, und übergibt schließlich den Gefangenen. Harrion hält dies alles für eine Zumutung, und Ruthger scheint die Behandlung durch die Goldröcke auch nicht zu behagen, die anderen Gefährten lassen jedoch alles mehr oder weniger gelassen über sich ergehen. Als schließlich die Arbeit der Stadtwache getan ist, bietet Captain Simeon Gyles an, dass einer seiner Männer der Gruppe das einzige Gasthaus zeigt, welches dem Stande der Darkstones entspräche und wo auch noch Zimmer frei seien. Gerne wird dieses Angebot angenommen. Nach einem längeren Ritt durch die ärmlichsten und dreckigsten Viertel der Stadt gelangen sie in eine offensichtlich bessere Gegend, wo sich auch der besagte Gasthof befindet: das Gasthaus zum grünen Baum. Erschöpft und müde steigen die Gefährten von ihren Pferden.

--Harrion 20:09, 23. Sep. 2009 (UTC)

[...]

Dolch
Beim großen Festgelage anlässlich der erlegten Wildsau lassen vor allem die Mitglieder des Hauses Lugus diese raus. Ruthger, der sich als erster zurückzieht, findet vor seinem Zimmer ein Päckchen ohne Anschrift oder Absender. Er öffnet es und findet einen mit "Gyles Darkstone" beschrifteten Zettel und einen kleinen, ausgesprochen edel gearbeiteten alten Dolch mit einem Heft aus Drachenknochen. Er überbringt ihn Gyles, es lässt sich aber nicht eruieren, wer das Päckchen abgeliefert haben könnte. Nach einiger Diskussion, was der Zweck dieses Geschenks sein könnte (ist es gar eine Falle?) ziehen sich unsere Helden zur Nachtruhe zurück.

Am Vormittag des nächsten Tages taucht Ser Joris auf – er hat vom Fuchsritter eine schriftliche Aufforderung zum Duell erhalten und bittet Ser Gurney, ihm zu sekundieren. Da Guiles sein Einverständnis gibt, erklärt sich Gurney bereit, Joris zu begleiten, auch Bryan Telson, ein junger dornischer Ritter, und Orton Lugus wollen die Gruppe, der sich letztlich alle der Darkstone-Helden anschließen, begleiten. Beim Ritt spricht Orton mit Gyles und zeigt sich verwundert, dass ein alter Verbündeter wie Archay ein Raubritter sein solle und stellt das Ansinnen, vor dem Duell mit dem Fuchsritter zu sprechen um dies zu klären. Ser Brian erzählt Ser Gurney von einem berühmten Schwert aus valyrischem Stahl, der Skorpionklinge, die vor einigen Jahren verloren gegangen ist – er träumt wohl auch davon, sie wieder beschaffen zu können. Die Gruppe beschließt, Joris in Begleitung von Gurney und Orten vorzuschicken und die restliche Gruppe in etwas Abstand folgen zu lassen, da ein Hinterhalt befürchtet wird.


Jagd

Der Plan wird umgesetzt, und auf der verabredeten Lichtung taucht tatsächlich der Fuchsritter auf. Orten spricht ihn an, und der Fuchsritter erkennt ihn, zeigt sich aber verwundert über die mitgebrachte Begleitung – Ser Joris scheint er nicht zu kennen. Doch bevor ein vernünftiges Gespräch Gespräch möglich ist, gibt Joris seinem Schwert die Sporen und attackiert den Fuchsritter, der seinen Hieb mäßig überrascht pariert und ihn dann mit einem Streich niederstreckt. Ser Gurney bietet dem Fuchsritter an, die Waffen schweigen zu lassen, um erst einmal die Lage zu klären, doch da bricht Ser Bryan auf seinem Ross aus dem Gebüsch und greift stürmisch an. Auch Ruthger eilt herbei, greift aber vorerst nicht in den Kampf ein sondern stellt sich abwartend neben Gurney. Während Gyles und Harrion im Hintergrund bleiben prescht Vater Eusebius herbei und fordert lautstark Mäßigung und ein Ende des Kampfes, da er eine Intrige vermutet. Doch treibt der Fuchsritter sein Pferd auf Gurney zu und greift ihn an. Dieser steckt die Attacke weg und hebt seinerseits den Gegner mit einem mächtigen Hieb seiner "Daisy" aus dem Sattel. Während der Fuchsritter benommen am Boden liegt, stößt ihm Orten sein Schwert in den Hals, was auf Entsetzen und heftige Kritik bei seinen Kampfgefährten stößt.

Orten identifiziert den Toten als Archay, aber die Frage, ob das wirklich die Person gewesen ist, die als Fuchsritter hilflose Bauern abgeschlachtet und den Verdacht auf die Darkstones gelenkt hat, bleibt offen; eine Durchsuchung ergibt nichts. Auch der Versuch, der Spur des ankommenden Fuchsritters in umgekehrter Richtung zu folgen verläuft sich an einem Bachbett. So werden die Leichen von Joris und Archay im weichen Waldboden begraben und auf dem Rückweg sinnieren und diskutieren die Gefährten über die Bedeutung des gerade erlebten. Zurück in der Taverne feiert das Haus Lugus Orten als Held, bei den Darkstones bleibt ein bitterer Nachgeschmack.

Am Nachmittag besuchen die Gefährten einen der besseren Schmiede der Stadt, um ihn über den möglichen Ursprung des Dolches zu befragen. Der Meister entdeckt im Heft des Dolches ein Geheimfach, in dem sich eine Phiole mit Gift befindet, kann aber nicht sagen, wann oder wo die Klinge gefertigt wurde, jedenfalls sei heute eine derartige Arbeit in King's Landing nicht mehr zu bekommen. Vater Eusebius lässt die Phiole in der Konklave der Maester von Fachkundigen gegen ein ordentliches Entgelt untersuchen, das Ergebnis wird für den nächsten Tag versprochen.

--Gurney Fentick 19:16, 11. Nov. 2009 (UTC)

Kapitel 3: Das Turnier des Königs Bearbeiten

Am Abend eines ereignisreichen Tages entspannen sich die Mitglieder des Hauses Darkstone in der schon vertrauten Taverne. Nicht nur Ser Gurney beobachtet mit Amusement, dass der dornische Brian Telson eine Edellustdame mit solchem Interesse traktiert, dass dahinter offenbar echte Herzensverwirrung sich nur mühsam verbirgt. Gyles Osmond, mit lockerem Beutel, lädt einige Damen aus dem Hause Jadefrühling zum Stelldichein, und alle außer Guerney lassen sich ordentlich den Kolben polieren. Nachdem Harrion Dustin und Ser Ruthger aus den Laken zurückgekehrt sind, vermerkt Dustin ein juckendes Schwengelgebrechen, woraufhin er sich von Vater Eusebius die brennende Rute mit heilsamem Erfolg behandeln lässt.


Der Tag vor dem Turnier

Der nächste Morgen beginnt für Ruthger mit seinen üblichen Waffenübungen, während sich Vater Eusebius mit Guyles und Harrion zur Maesterkonklave begibt. Dort wird ihm mitgeteilt, dass die inzwischen untersuchte Phiole, welche in dem akquirierten Dolch verborgen war, das Gift »Tränen der Lys« enthielt. Damit es nicht zu unangenehmen Missverständnissen kommt und man für die Zukunft gewappnet sei, verwahrt Harrion Dustin die Phiole in der Herberge.

Alle werfen sich in beste Schale, allein Guerney bleibt bei seiner Halbplattenrüstung, und man begibt sich zum Turnierplatz, dem »Keep«. Dort angekommen nehmen die Lords ihre Plätze in der Nähe von König Robert ein, welcher dem Augenscheine nach noch deutlich an den Nachwehen der vergangenen nächtlichen Vergnügungen leidet.

Nach kurzem Warten reiten die Ritter auf. Einige Buhrufe in Richtung Ruthgers veranlassen die Darkstones, den hochmütigen Adam Dennet mit ausgesucht höflicher Überheblichkeit zu grüßen, was dieser mit Mißachtung zu strafen versucht. Nach gut zwei Stunden ist die Parade beendet und man bricht auf zum großen Willkommensfest im Red Keep.

Während Wein und Speisen im Übermaß gereicht werden, schickt sich ein angealtertes Weib an, Gyles ihr mageres Töchterlein darzubieten, wird aber von Gurney verscheucht. Gerade zurecht, um der Darbietung des Hofnarren lauschen zu können! Dieser lässt in einer launigen Schilderung die heldenhafte Schweinejagd Revue passieren. Dies wiederum nimmt Adham Dennet zum Anlass, die Darkstones offen anzuklagen und des mörderischen Umtriebs zu bezichtigen. Die folgende Stille wandelt sich zu Raunen, als Gyles ein Götterurteil vorschlägt, um die Causa ein für allemal zurechtzurücken. Ruthger lächelt.

Da Ruthgers erste Turnierrunde des nächsten Tages zugleich das Götterurteil darstellen wird, suchen die Darkstones zeitig die Schlafstätte auf, um am Morgen frisch zu sein. Nur Ruthger selbst wird vorm Schlafengehen von Harrion zwecks Geistesrüstung noch zum kurzen Gebet in den Godswood gebracht.


Der erste Tag des Turniers
Adhamfall


Am Turnierplatz hat sich in Erwartung des Götterurteils trotz der frühen Stunde eine Menge Volkes versammelt. Tatsächlich tritt Adham Dannet persönlich gegen Ruthger an, wenngleich er, wie Gyles bemerkt, etwas kränklich wirkt. Schon beim ersten Lauf trifft Ruthger den Gegner mit mächtigem Stoß und fegt ihn vom Pferd. Großer Jubel umtost Ruthger, während Dennet sich in Krämpfen am Boden windet. Der König bestätigt das Götterurteil und Harrion eilt heimlich zur Herberge, um das Gift zu vernichten, auf dass es nicht zu Missverständnissen komme.

In der zweiten Turnierrunde trifft Ruthger auf Langley Woods, den Verlobten der berüchtigen »schwarzen Witwe« Marita Lugos. Während die erste Attacke beiden Reitern eine kräftigen Rempler einbringt, der aber beide im Sattel belässt, zerbirst bei der zweiten Attacke Langleys Lanze und Ruthger hebelt in gekonnt vom Pferd, aus nordmännischer Fairness freilich ohne ihn schwer zu verletzen.

Der erste Turniertag geht zu Ende und man entspannt sich in der Herberge: Harrion probiert ein weiteres Fräulein aus, während sich Gyles aufs Neue an einer erfahrenen Jungfrau zu schaffen macht. Ruthger hingegen ruht.


Der zweite Tag des Turniers

Wie man erfährt, ist Adham Dannet über Nacht verschieden. Es geht das Gerücht, dass »Tränen der Lys« im Spiele gewesen sein könnten!

Das Turnier wird mit der dritten Runde fortgesetzt. Ruthger muss gegen Sandor Clegane antreten, den gefürchteten »Bluthund«, einen schier unbesiegbaren Gegner. Ser Gurney hingegen wird gemeinsam mit Brian Telson und Langley Woods im »Grand Melee« kämpfen.

Ruthger wird beim ersten Waffengang leicht getroffen, kann sich aber im Sattel halten. Im zweiten Durchgang versetzt Ruthger dem »Bluthund« einen kräftigen Treffer, dieser kann sich aber ebenfalls im Sattel halten und trifft Ruthger hart, welcher zum Staunen aller auch nicht vom Rücken seines Rosses zu trennen ist. Im dritten Durchgang verfehlt Ruthger den Gegner und wird beinahe abgeworfen, aber nur beinahe. Der Bluthund zeigt sich äußerst unerfreut, dass der Nordmann so viel Widerstand leistet. Im folgenden Waffengang trifft der Bluthund den tapferen Ruthger mit so gewaltigem Streich, dass sich dieser nur noch schwer gezeichnet im Sattel halten kann. Das Volk raunt und staunt. Nun versetzt Ruthger dem Bluthund einen leichten Treffer, beschließt daraufhin – um für alle Beteiligten gröbere Verletzungen zu vermeiden – abzuspringen und geht so als moralischer Sieger aus dem Kampf hervor. Gurney befiehlt Eusebius, den angeschlagenen Ruthger zu versorgen.
Melee
Man begibt sich zum Grand Melee. Gurney mutmaßt, dass der Gegner über eine »Skorpionklinge« verfügt. Alle Gegner sind Dornische, und während Gurney seinen Morgenstern schwingt, merkt Gyles an, wie vorteilhaft es doch für den verstorbenen Adham Dennet sei, dass er die bevorstehende Schmach nicht mehr miterleben müsse. Gurney lässt sein »Mädchen dornige Weisen singen« und verbreitet viel Leid und Blut, bis er schließlich den Führer der gegnerischen Recken zu Boden streckt, woraufhin Brian selbigem mit einem geübten »Armabhacker« gehörig die Meinung zurechtstößt. Die Gegner gehen aller Gegenargumente verlustig und treten die Flucht an. Gurney vincit!

--Ruthger 14:08, 05. Dec. 2009 (UTC)

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